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A Seventh Pearl Universe Story

Die Welt hinter der Geschichte

„Der gestohlene Weihnachtssack" spielt im Hamburg und der DDR des Winters 1978. Vieles davon ist einem Leser mit Jahrgang 1973 selbstverständlich, jüngeren und internationalen Leserinnen und Lesern aber oft fremd. Einfach auf eine Kategorie klicken, sie klappt sich auf und zeigt die passenden Hintergrundinfos.

Charaktere im Haupttext

Max (Maximilian von Heyden)
14-jähriger Junge aus einer wohlhabenden Hamburger Reederfamilie. Stiehlt den Weihnachtssack, weil er glaubt, ohne Geschenke gäbe es auch keine Enttäuschung mehr, der Auslöser der ganzen Handlung.
Lena Schmiedthaler, genannt „Funkmaus"
Zwölfjähriges Mädchen aus Altisborn (DDR), begeisterte Amateurfunkerin und eigentliche Heldin der Geschichte. Trägt laut Casiric ein besonderes „inneres Licht" in sich und ist Nachfahrin einer über Generationen weitergegebenen Linie.
Henrik
Lenas bester Freund. Kennt sich im Wald aus, ist mutig, aber auch besonnen und beschützend.
Tom
Freund von Lena und Henrik, Sohn eines Kreisvorsitzenden der Arbeiterpartei (SED). Zu Beginn stark ideologisch geprägt, entwickelt sich im Lauf der Geschichte weiter und verliebt sich in die Weihnachtself Miinna.
Herrman(n) von Heyden
Max' Vater, Inhaber der familiären Reederei. Wirkt zunächst distanziert und geschäftsmäßig, zeigt sich aber als fürsorglicher, bodenständiger Mensch, der seine Arbeiter persönlich kennt.
Gertraud von Heyden
Max' Mutter, sorgt sich sehr um ihren verschwundenen Sohn und vermittelt zwischen ihm und seinem Vater.
Erika
Hausmädchen der Familie von Heyden.
Bryan
Todkranker Junge aus der Nähe von Bristol (England). Sein ungelesener Wunschzettel-Brief an den Weihnachtsmann, er wünscht sich nichts für sich selbst, nur ein Buch für seine kleine Schwester, bildet den emotionalen und moralischen Kern des Buches.
Anna
Bryans kleine Schwester, für die er sich ein Buch mit vier Feen wünscht.
Der Weihnachtsmann / „Santa"
Trägt in diesem Buch den Eigennamen Santa. Verheiratet, über 1000 Jahre alt und am Ende seiner Kräfte, weil er über Jahre hinweg zu viele Wunschzettel ungelesen liegen ließ. Sein Eingeständnis dieser Schwäche ist eine der zentralen Wendungen der Geschichte.
Emily
Ehefrau des Weihnachtsmanns, bemerkt seine Erschöpfung lange vor ihm selbst und holt die Kinder persönlich ab.
Holger Baldur, „der Eisenblick"
Sicherheitschef am Nordpol, ein „Ogyr", eine erfundene, fast zweieinhalb Meter große Fabelwesen-Art. Wirkt einschüchternd, ist aber loyal und gutmütig.
Casiric
Geheimnisvoller, jahrhundertealter Freund des Weihnachtsmanns und Hüter des „globalen Gleichgewichtes". Lebt zurückgezogen an der Teufelskanzel im Eichsfeld und lenkt die Ereignisse der Geschichte im Hintergrund.
Damaris
Casirics Frau, Erfinderin des berühmten Weihnachtsmann-Kakaos. Wird angedeutet, dass sie sogar Einfluss auf das Wetter nehmen kann (der historische Rekordwinter 1978/79 im Buch).
Miinna
Junge Weihnachtself, verliebt sich in Tom. Anders als die übrigen Elfen erhält sie durch die Liebesgeschichte mit Tom eine eigene, wiederkehrende Rolle.
Bernard
Elf, der als Erster das Verschwinden des Weihnachtssacks bemerkt und die Suchtruppe anführt.
Matti
Finnischer Seemann, der die drei Kinder in Hamburg trifft und sie mit seinem Schiff nach Finnland mitnimmt.

Original-Kasperle-Skript

Kasper (Kasperle)
Hauptfigur des klassischen deutschen Kasperletheaters (Handpuppenspiel). Im Originalskript des Großvaters das Gegenstück zu Henrik: listig, mutig und gutherzig.
Willi
Gegenstück zu Tom im Originalskript.
Gisela
Gegenstück zu Lena im Originalskript.
Knecht Ruprecht
Traditionelle Begleitfigur des Nikolaus/Weihnachtsmanns in der deutschen Folklore, historisch oft als strengere, mahnende Figur dargestellt. Im Originalskript direkt mit dem Weihnachtsmann gleichgesetzt.
Grauzottel
Der Räuber im Originalskript, Vorläufer der Idee eines „Diebes", der sich am Ende zur ehrlichen Arbeit bekehrt.

DDR & Zeitgeschichte

DDR (Deutsche Demokratische Republik)
Von 1949 bis 1990 der unter Führung der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) stehende ostdeutsche Staat, umgangssprachlich „Ostdeutschland". Gegenstück war die Bundesrepublik Deutschland („Westdeutschland"). Beide Staaten entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Besatzungszonen der Alliierten.
Die DDR war keine Demokratie im westlichen Sinne, sondern eine Ein-Parteien-Diktatur ohne freie Wahlen, freie Presse oder Reisefreiheit. Der Geheimdienst Stasi überwachte die eigene Bevölkerung in großem Umfang, Kritiker und sogenannte Freigeister wurden verfolgt, inhaftiert oder aus dem Land gedrängt. Die innerdeutsche Grenze und die Berliner Mauer waren mit Wachtürmen, Minen und Selbstschussanlagen gesichert, Grenzsoldaten hatten den Befehl, auf Flüchtende zu schießen. Ein eigenmächtiges Verlassen des Landes, die sogenannte Republikflucht, war strafbar, viele Menschen kamen bei Fluchtversuchen ums Leben.
Genau diese reale Gefahr gibt der Reise der drei Kinder ihr eigentliches Gewicht. Ein unerlaubter Grenzübertritt war in der wirklichen DDR keine Kleinigkeit, sondern hätte für sie und ihre Familien ernste Folgen haben können. Deshalb betonen Santa, Casiric und Damaris im Buch immer wieder, wie wichtig es ist, dass die Kinder unbemerkt bleiben und sicher nach Hause zurückkehren. Die Wiedervereinigung 1990 beendete die deutsche Teilung.
Thälmannpioniere / Junge Pioniere
Die staatlich gelenkte Erziehung im DDR-Alltag basierte auf einem engmaschigen politisch-ideologischen System, dessen Grundstein in der Grundschule gelegt wurde. Ab der ersten Klasse wurden die Kinder als Jungpioniere aufgenommen und trugen ein blaues Halstuch. Ab der vierten Klasse, im Alter von etwa zehn Jahren, folgte die Ernennung zu Thälmannpionieren, die nach dem KPD-Vorsitzenden Ernst Thälmann benannt waren. Ihr Erkennungsmerkmal war das charakteristische rote Halstuch, meist aus dem DDR-typischen Synthetikgewebe Dederon. Oberflächlich einer Pfadfinderbewegung ähnlich, waren sie fest in das staatliche Indoktrinations- und Kontrollsystem der SED eingebunden. Mit der achten Klasse, etwa 14 Jahre, endete diese erste Phase planmäßig.
Ernst Thälmann
Vorsitzender der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) bis 1933. Von den Nationalsozialisten verhaftet, elf Jahre in Einzelhaft gehalten und 1944 im Konzentrationslager Buchenwald ermordet. Die DDR benannte ihre Pionierorganisation nach ihm.
FDJ (Freie Deutsche Jugend)
Der nächste feste Schritt im sozialistischen Lebenslauf war der Übergang vom Thälmannpionier in die FDJ. Diesen Meilenstein hat auch Tom im Buch vor Augen, als er sein rotes Pionierhalstuch gedanklich schon gegen das markante blaue FDJ-Hemd tauscht. Die FDJ war die einzige staatlich zugelassene Jugendorganisation der DDR für 14- bis 25-Jährige, Markenzeichen war das Blauhemd mit dem schwarz-gelben Sonnen-Emblem. Formal freiwillig, herrschte an Schulen dennoch starker Systemdruck: Wer sich verweigerte, galt als politisch unzuverlässig, mit drastischen Folgen für Bildungsweg und Beruf.
Staatsbürgerkunde
Pflichtschulfach ab der siebten Klasse, zentrales Instrument zur politisch-ideologischen Erziehung im Sinne des Marxismus-Leninismus. Ziel war die Indoktrination im Sinne der SED und bedingungslose Loyalität zum sozialistischen Staat, mit systematischer Abgrenzung vom „ausbeuterischen" Westen. Kritische Fragen oder abweichende Meinungen wurden nicht geduldet.
Arbeiterpartei / Kreisvorsitzender
Gemeint ist die SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands), die de facto einzige herrschende Partei der DDR. Ein Kreisvorsitzender leitete deren Organisation auf Ebene eines Landkreises, eine einflussreiche lokale Funktionärsposition.
Volkseigentum
Offizielles DDR-Konzept, wonach Betriebe und Produktionsmittel formal „dem ganzen Volk" gehörten statt Privatpersonen, Gegenstand der Diskussion zwischen Santa und Tom über Kapitalismus und Sozialismus im Buch.
Nationale Volksarmee (NVA)
Die Streitkräfte der DDR. Halfen laut Nachwort des Autors tatsächlich im realen Rekordwinter 1978/79 beim Freiräumen unpassierbarer Straßen.
Staatssicherheitsdienst (Stasi)
Das Ministerium für Staatssicherheit fungierte als Geheimdienst und politische Geheimpolizei der DDR, mit dem Auftrag, die Macht der SED abzusichern und jede Opposition im Keim zu ersticken. Zehntausende hauptamtliche Offiziere und weit über hunderttausend inoffizielle Mitarbeiter bildeten einen der dichtesten Überwachungsapparate der Weltgeschichte. Alle Kontakte ins nichtsozialistische Ausland galten als potenzieller Landesverrat.
Auch der Amateurfunk stand deshalb unter strengster Kontrolle. Die Stasi besaß mobile Peilwagen und Abhörstationen, um illegale Frequenzen zu orten, und setzte bei unzulässigem Funkverkehr gezielt Störsender ein, die das Signal mit Rauschen und Heultönen überlagerten. Genau dieses Eingreifen ist im Buch der Grund, warum Lenas abgehörter Funkspruch stark gestört klingt.
Innerdeutsche Grenze
Die stark befestigte Grenze zwischen DDR und Bundesrepublik war die physische Trennlinie des Kalten Krieges: meterhohe Metallgitterzäune mit Selbstschussanlagen, Minenfelder, Fahrzeuggräben und Kontrollstreifen aus geharktem Sand, rund um die Uhr bewacht von Grenzsoldaten mit Schießbefehl. Ein ungenehmigter Grenzübertritt galt als Hochverrat.
Um einen Fluchtversuch von Kindern glaubhaft zu machen, nutzt der Autor den realen Katastrophenwinter 1978/79: Schneemassen begruben Zäune und Gräben, froren Alarmanlagen ein und machten Patrouillenwege unpassierbar, die Wachmannschaften waren mit dem eigenen Überleben beschäftigt, ein Zeitfenster der Desorganisation, das den sonst unrealistischen Grenzübertritt plausibel macht.
„von drüben" / „der Westen"
Umgangssprachliche DDR-Bezeichnungen für die Bundesrepublik Deutschland, oft verbunden mit Misstrauen und Propaganda, wie sie den Kindern im Buch von Erwachsenen vermittelt wurde.
Jugendamt
Deutsche Behörde für Kinder- und Jugendschutz, existierte in unterschiedlicher Ausprägung sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland.
Konsum
Staatlich organisierte Einzelhandelskette der DDR für Lebensmittel und Alltagswaren, vergleichbar mit einer Supermarktkette.
Malzkaffee
Koffeinfreies Kaffee-Ersatzgetränk aus geröstetem Malz. In der DDR wegen chronischen Mangels an echtem Bohnenkaffee weit verbreitet und Teil des Alltagsfrühstücks.

Technik & Alltag der 1970er/80er

Kassettenrekorder (Telefunken)
Tragbares Aufnahme- und Wiedergabegerät für Musikkassetten. In den 1970er-Jahren ein begehrtes Statussymbol für Kinder und Jugendliche, heute durch Smartphones und Streaming ersetzt.
Amateurfunk / Funkgerät / Rufzeichen / „2-Meter-Band" / Megahertz
Hobby, bei dem über zugewiesene Funkfrequenzen mit anderen Menschen weltweit kommuniziert wird, meist unter einem persönlichen „Rufzeichen" (hier: „Funkmaus"). In der DDR ein offiziell gefördertes, aber zugleich streng überwachtes Hobby.
Morsezeichen
Kommunikationscode aus kurzen und langen Signalen (Punkte und Striche), Grundwissen im klassischen Amateurfunk vor der Zeit digitaler Sprachfunk-Technik.
Sigmund Jähn
DDR-Offizier und am 26. August 1978 als erster Deutscher überhaupt im Weltraum, an Bord der sowjetischen Sojus 31 zur Raumstation Saljut 6. In der DDR ein gefeierter Nationalheld, dessen Funkkontakt zur Erde von Amateurfunkern verfolgt werden konnte.
Winter 1978/79
Historisch realer, außergewöhnlich schwerer Rekordwinter in Norddeutschland und der DDR mit tagelangen Schneestürmen und Stromausfällen (Höhepunkt Ende Dezember 1978). Der Autor nutzt dieses reale Ereignis bewusst, um den sonst unmöglichen Grenzübertritt der Kinder plausibel zu machen.
Schreibmaschine
Mechanisches Schreibgerät ohne Bildschirm oder Speicher, mit dem der Großvater des Autors das Originalmanuskript in den 1980er-Jahren verfasste.
Reederei / Trockendock
Eine Reederei besitzt und betreibt Frachtschiffe. Ein Trockendock ist ein trockengelegtes Hafenbecken, in dem Schiffe außerhalb des Wassers repariert oder gewartet werden können.
Schwibbogen
Traditionelle, meist halbrunde Lichterbogen-Dekoration aus dem erzgebirgischen Weihnachtsbrauchtum, klassischerweise im Fenster aufgestellt.
Stollen (Christstollen)
Traditionelles deutsches Weihnachtsgebäck aus schwerem Hefeteig mit Trockenfrüchten, Nüssen und Marzipan, meist mit Puderzucker bestäubt.
Fernseh-Kröger
Elektronikgeschäft in Hamburg, in dessen Schaufenster Max monatelang den ersehnten Kassettenrekorder bewundert.

Orte & Geografie

Altisborn
Fiktiver Name im Buch für Oldisleben, den realen Heimatort des Autors und seines Großvaters in Thüringen.
Oldisleben
Reales Dorf in Thüringen am Fuß des Kyffhäusers. Heimatort von Falks Großvater, der dort als Lehrer und Ortschronist wirkte.
Thüringer Pforte
Enges Durchbruchstal der Unstrut zwischen dem Kyffhäuser- und dem Hainleite-Gebirge in Thüringen.
Kyffhäuser
Mittelgebirge in Thüringen, bekannt als Schauplatz der Barbarossa-Sage und Standort des Kyffhäuserdenkmals.
Kaiser Barbarossa / Kyffhäusersage
Deutsche Volkssage: Kaiser Friedrich Barbarossa schläft verzaubert tief im Kyffhäuserberg an einem Tisch, seinen Bart bereits zweimal um den Tisch gewachsen. Erst wenn der Bart zum dritten Mal herumreicht und die Raben aufhören, um den Berg zu kreisen, soll er zurückkehren.
Blankenese
Vornehmer, wohlhabender Stadtteil im Hamburger Westen mit aufwendiger Villenbebauung, Wohnort der fiktiven Familie von Heyden.
Hansekai / Grasbrook
Reale Hafen- und Kaianlagen im Hamburger Hafengebiet.
Herbertstraße / Rothenburgsort
Die Herbertstraße ist eine für Minderjährige und Frauen gesperrte Straße im Hamburger Rotlichtviertel St. Pauli; Rothenburgsort ist ein Hamburger Stadtteil. Im Buch nur beiläufig erwähnt, als Ausdruck der Sorge der Jugendamts-Mitarbeiterin um die vermissten Kinder.
Eichsfeld / Teufelskanzel / Werra
Reale Region und ein Aussichtspunkt im deutsch-thüringischen Grenzgebiet mit Blick auf den hufeisenförmigen Flusslauf der Werra. Die dortige, real existierende Ausflugshütte diente dem Autor als Vorbild für Casirics Haus.
Kiribati / Kiritimati
Inselstaat im Pazifik. Die Insel Kiritimati (ausgesprochen ähnlich wie „Christmas") liegt nahe der Datumsgrenze und erlebt dadurch weltweit als eine der ersten den neuen Tag, im Buch deshalb Santas erste Station.
Straße von Hormuz
Wichtige, schmale Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, zwischen dem Iran und der arabischen Halbinsel gelegen.

Zitate & Symbolik

„Geben ist seliger denn Nehmen"
Bibelzitat aus der Apostelgeschichte 20,35, ein überliefertes Jesus-Wort. Zentrale Botschaft, die Lena am Nordpol im Anblick der Kerzen neu versteht und die dem Buch seine moralische Grundaussage gibt.
Das Licht / die Kerze
Die zentrale Metapher des Buches: Eine einzelne Kerze kann unzählige andere entzünden, ohne selbst kleiner zu werden. Sinnbild für Liebe, Güte und das Weitergeben von Zuwendung.
„Die Medaille hat zwei Seiten"
Wiederkehrende Lebensweisheit, die Lena von Casiric, Damaris und dem Weihnachtsmann hört: erst beide Seiten bzw. Meinungen abwägen, bevor man über jemanden urteilt.
„Kümmern ist ein Tu-Wort"
Schlussmotto des Autors im Nachwort: Fürsorge zeigt sich nicht in Worten, sondern im tatsächlichen Handeln.
Ogyr
Vom Autor erfundene, riesenhafte Fabelwesen-Art, der die Figur Holger Baldur angehört. Keine reale Mythologie, sondern eine eigene Schöpfung für dieses Buchuniversum.
Kasperletheater / Erzähltheater
Traditionelle deutsche Handpuppen-Theaterform für Kinder mit der listig-gutmütigen Figur „Kasper" im Zentrum, in etwa vergleichbar mit dem britischen „Punch and Judy", aber eigenständig in Herkunft und Charakter.
Alte Rechtschreibung im Anhang (z. B. „daß", „mußte", „beschloß")
Im angehängten Originalskript des Großvaters bewusst unverändert aus den 1980er-Jahren übernommen, also vor der deutschen Rechtschreibreform von 1996, die unter anderem „daß" zu „dass" änderte.

Diese Übersicht wird laufend ergänzt. Zwei Hintergründe, die Herkunft des im Buch zitierten Hunde-Gedichts und die genaue Bedeutung der am Buchende erwähnten „siebten Perle", folgen hier, sobald sie feststehen.

A Seventh Pearl Universe Story

„Sieben Tugenden vervollständigen den Mensch, spiegeln, was in ihm ruht."